Drohnen Test: Tricopter und aktuelle Quadrokopter im Härtetest

Auf unserer Seite Drohne-Check.de stellen wir euch aktuelle Drohnen-Modelle vor, welche wir ausführlich getestet haben. Zu jedem Drohnen Test findet ihr Test- & Erklärvideos über die jeweiligen Modelle

Quadro- & Multicopter sind in Amerika ein echter Renner, nun kommt der Hype auch nach Deutschland. Neben dem gewerblichen Einsatz für Vermessungen & professionellen Filmaufnahmen für Fernseh- & Filmindustrie, erfreuen sich auch immer mehr Privatbesitzer an hochwertigen Drohnen.

Abseits vom Marktführer DJI, etablieren sich immer wieder neue Drohnenhersteller. Der Konkurrenzkampf hat begonnen. Wir testen die neusten Drohnen, zeigen was der Drohnenmarkt so hergibt und versorgen euch mit umfangreichen Infos zu den hochwertigsten Drohnen.

Drohne Test 2017

Unser Drohnentest im Überblick:

 DJI Mavic ProDJI Mavic AirDji Phantom 4DJI Phantom 3 ProfessionalParrot Bebop 2Typhoon Q500 4K
Bewertung
Max. Flugzeit22 Minuten21 Minuten26 Minuten24 Minuten24 Minuten23 Minuten
FlugverhaltenSehr GutSehr gutSehr GutSehr GutSehr GutGut
Kamera12 MP
Videauflösung: 4K
12MP
Videoauflösung: 4k
20 MP
Videauflösung: 4K
12,4 MP
Videauflösung: 4K
14 MP
Videoauflösung: Full HD
12 MP
Videoauflösung: 4K
Reichweite7 Km4 KM7 Km2 Km2 Km (mit Skycontroller 2)
300 m
AppJaJaJaJaJaNein
Gewicht743 g430g1380 g1280 Gramm500 g1130 g
Testbericht>> Zum Test <<>> Zum Test <<>> Zum Test <<>> Zum Test <<>> Zum Test <<>> Zum Test <<
Shop

Quadrocopter Test – Top 3

Der Drohnenmarkt bietet ein breites Angebot an mittel- hochpreisigen Quadrocoptern. Daher verliert man schnell den Überblick. Unsere 3 besten Drohnen ab 500 € sind bisher die DJI Mavic Pro, DJI Phantom 4 und die DJI Phantom 3 Professional.

Neben Flugverhalten und Aufnahmequalität standen im Drohnen Test auch der Spaßfaktor, Materialqualität und das Preis-/Leistungsverhältnis im Fokus.

DJI Mavic Pro

DJI Mavic ProEnde September 2016 stellte der führende Hersteller hochwertiger Drohnen die Mavic Pro vor. Neue intelligente Flugmodi, 4K-Kamera, perfektes Flugverhalten, ein einzigartiges Design und neue Sicherheitsfunktionen überzeugten im Drohnen Test.

Die Mavic ist deshalb unsere bisher ungeschlagene #1 unter den Quadrocoptern. Sie erzeugt hochwertiges Foto- & Videomaterial und steht wie angenagelt in der Luft.

Aufgrund des stabilen Flugverhaltens und zahlreicher Sicherheitsfeatures ist die Mavic nicht nur für Fortgeschrittene, sondern auch für Anfänger geeignet.

DJI Mavic Pro Testbericht lesen

DJI Mavic Air

Die DJI Mavic Air ist das neueste Drohnenmodell aus dem Hause DJI und ist noch kleiner und wendiger als die Mavic Pro. Die Kamera hat sich enorm verbessert, leider ist die Flugzeit mit knapp 16 Minuten etwas kurz geraten.

Die neuen Flugmodis sind sowohl für Drohneneinsteiger als auch für Profis sehr einfach zu bedienen und produzieren sehr geile Flugaufnahmen.

Mit einem guten Preis kommt der Quadrokopter auch für nicht ganz betuchte Leute in Frage. Bei der Mavic Air lohnt sich auf jeden Fall das Fly-More-Combo Paket zu erwerben.

DJI Mavic Air Testbericht lesen

DJI Phantom 4

DJI Phantom 4 AdvancedEine 20 MP Kamera und Videoaufnahmen bei einer ultrahohen Auflösung von 4K sorgen für Bildmaterial in Profiqualität. Die Bilder und Videos welche wir mit der Phantom 4 aufgenommen hatten, haben uns echt umgehaun.

Vorallem im Sportmodus mach das Fliegen mit der DJI Phantom 4 extrem viel Spaß.

Neben ihrer hohen Agilität & Wendigkeit besitzt die Drohne ein Vision Positioning System, welches dafür sorgt, dass die Phantom 4 die kleinsten Bewegungen ausbalanciert. Ergebnis ist ein sehr ruhiges Flugverhalten.

Die Phantom 4 ist mit einer ganzen Reihe an intelligenten Flugmodi ausgestattet, die es dem Piloten erlauben professionelle Flüge zu absolvieren und dabei hochwertige Aufnahmen zu erzeugen.

Ein automatisches Hinderniserkennungssystem erhöht zusätzlich die Flugsicherheit und gewährleistet eine hohe Langlebikeit der Drohne.

DJI Phantom 4 Testbericht lesen

DJI Phantom 3 Professional

DJI Phantom 3 ProMit der Phantom Professional 3 werdet ihr auf jeden Fall eine Menge Spaß haben, denn in der Luft ist sie schnell, agil & wendig unterwegs.

Sie kann außerdem auch in engen Räumen geflogen werden, da sie über ein Vision Positioning System verfügt.

Ihre 4K-Kamera besitzt viele Einstellmöglichkeiten, die Foto- & Videoaufnahmen sind wirklich ausgezeichnet und lassen jedes Fotographenherz höher schlagen.

Bei 4K-Videoaufnahmen liegt die FPS bei etwa 25 FPS, wird die Auflösung auf FULL-HD umgestellt, liefert die Kamera euch 60 hochgestochen scharfe Bilder pro Sekunde.

Aufgrund dieser hohen Kameraleistung habt ihr die Möglichkeit Slow-Motion-Aufnahmen aus der Vogelperspektive zu machen. Die Drohne besitzt zwar kein Hinderniserkennungssystem, steht allerdings sehr stabil in der Luft und hält auch stärkeren Windböen stand. Somit bekommen auch Beginner schnell ein sicheres Gefühl mit der Phantom 3 Professional.

DJI Phantom 3 Professional Testbericht lesen

Unterschiedliche Preise und Drohnenmodelle

Tricopter

Tricopter trifft man seltener auf dem Drohnenmarkt an. Aufgrund der Tatsache das diese Kopter nur 3 Propellerantriebe besitzen, sind sie anfälliger gegenüber einem Motorausfall. Angenommen es fällt ein Antrieb aus, dann ist ein Absturz unvermeidbar.

Desweiteren können Tricopter keine schweren Sachen transportieren, da sie eine geringere Schubkraft als Quadro-, Hexa-, oder Multicopter besitzen. Sie sind daher mit einer kleineren Kamera ausgestattet, woraufhin die Aufnahmequalität leidet.

Viele Tricopter sind aufgrund ihrer Propelleranordnung sehr wendig. Desweiteren können sie schon für wenig Geld erworben werden.

Vorteile

  • Geringer Preis
  • Agile Flugmanöver möglich
  • Propeller erscheinen nicht im Bild

Nachteile

  • Geringe Schubkraft
  • Können keine schweren Lasten heben
  • Absturz bei Motorausfall

Quadrocopter

Quadrocopter garantieren eine stabile Fluglage und können gleichzeitig größere Lasten transportieren als Tricopter. Aufgrund der ziemlich ausgeglichenen Lage in der Luft, sind Quadrocopter sehr beliebt und werden sehr oft gekauft.

QuadrocopterDer stabile Schwerpunkt und die höhere Schubkraft ermöglichen das Anbringen größerer Kameras mit denen besser Luftaufnahmen erzeugt werden können. 4K-Aufnahmen in höchster Auflösung gehören bei vielen mittel- und hochpreisigen Modellen zur Standardausstattung.

Da Quadrocopter 4 Rotoren besitzen sind sie weniger windanfällig und halten auch stärkeren Windböen stand.

Daher findet man im Bereich Mini-/Fun-Drohnen fast ausschließlich solche Fluggeräte.

Besonders Einsteigern und unerfahrenen Drohnenpiloten empfehlen wir diese Drohnenart.

 

Mini-/Fun-Drohnen im Test – TOP 3:

 DJI Spark Parrot MamboParrot Airborne Night
Bewertung
Flugzeit13-15 Minuten7-9 Minuten7-9 Minuten
FlugverhaltenSehr GutGutGut
Kamera12 MP
Videoauflösung: Full HD
0,3 MP0,3 MP
Reichweite2 Km (mit Controller)20 Meter ohne Flypad
80 Meter mit Flypad
20 Meter ohne Flypad
80 Meter mit Flypad
AppJaJaJa
Gewicht300 g63 g64 g
Testbericht>> Zum Test <<>> Zum Test <<>> Zum Test <<
Shop

Vorteile

  • Klein, kompakt & sehr robust
  • Ideal für Einsteiger
  • Jede Menge Fun ist garantiert
  • Schon ab 50€ erhältlich

Nachteile

  • Windanfälliger als große Drohnen
  • Kürzere Flugdauer
  • Mittelmäßig bis schlechte Kameraaufnahmen

Kleine Mini Drohnen sind weniger anfällig und machen eine Menge Spaß. Gute Fun D rohnen findet ihr schon ab 50 €. Da sie so klein sind machen Abstürze fast nichts aus und deshalb eignen sich Mini Quadrocopter sehr gut für junge Einsteiger, welche ihre Flugkünste zum Großteil im Innenbereich trainieren möchten.

Oftmals sind sie mit besonders lustigen Features ausgestattet. Beispielsweise besitzt die Parrot Mambo Greifarme und eine Kanone. Beide Aufsätze lassen sich via App steuern.

Viele kleine Drohnen können Saltos und andere lustige Stunts. Sie besitzen oftmals Kameras, dessen Aufnahmequalität allerdings eher bescheiden ist aufgrund der kleinen Abmessungen.

Es gibt auch sogenannte Selfie Drohnen, welche ebenfalls sehr klein & leicht sind und dessen Aufbau sehr einfach gehalten ist. Selfie Drohnen wurden speziell dafür entwickelt um Selfies zu schießen und sind so klein das sie in fast jede Hosentasche passen.

Mini Drohnen werden in der Regel via App und Smartphone oder einem Tablet gesteuert.

Drohnen ab 500€

Drohnen ab 500€ eignen sich perfekt für Fortgeschrittene, welche viel Wert auf sehr hochwertige Foto- und Videoqualität legen. Mittlerweile existieren Drohnen in dieser Preiskategorie, dessen ausgereifte Technik auch Anfängern einen leichten Einstieg mit großen Drohnen ermöglicht.

Sehr beliebt sind Drohnen vom Marktführer DJI, mit denen es möglich ist, weite Strecken zurückzulegen und sehr gutes Bildmaterial aus der Luft zu produzieren.

Quadrocopter ab 500€ besitzen häufig intelligente Flugmodi wie Follow Me/Active Track, Point of Interest, Home Function und viele weitere Modis, mit denen Flugmanöver möglich sind um die Videoaufnahmen zu verfeinern.

Da sie 4 Propeller besitzen kann es zu Abstürzen kommen wenn mehr als einer davon ausfällt. Die Wahrscheinlichkeit dass das passiert ist allerdings verschwindend gering. Sollte ein Propeller ausfallen, stabilisiert sich die Drohne in der Regel selbst mit Hilfe des intern verbauten Gyro-Systems.

Vorteile

  • Perfekt für Anfänger & Fortgeschrittene
  • Hochauflösende Foto- & Videoaufnahmen
  • Intelligente Flugmodi
  • Besondere Features & Sicherheitsfunktionen
  • Erreichen hohe Geschwindigkeiten (50-80 km/h)

Nachteile

  • Preis

Hexacopter

Wer mit einem Hexacopter fliegt und zuvor nur normale Quadrocopter geflogen ist, wird den enormen Schubkraftunterschied aufgrund der 6 Propellerantriebe deutlich zu spüren bekommen. Hexacopter werden häufig für professionelle Einsatzzwecke genutzt.

HexacopterIhre höhere Schubkraft ermöglicht es, größere Lasten zu tragen und zum Beispiel mit einer Spiegelreflexkamera auszustatten.

Mehr Rotoren bedeuten eine höhere Flugstabilität. Auch bei hohen Windgeschwindigkeiten bewahren Hexacopter eine stabile Fluglage. Wenn 1 oder 2 Rotoren ausfallen bleiben Hexacopter trotzdem stabil in der Luft stehen.

Hexacopter sind aufgrund der 6 Antriebe wendiger, agiler und schneller als Tri- und Quadrocopter. Da 6 Motoren deutlich mehr Energie verbrauchen als 4, müssen Hexacopter mit einem größeren Akku ausgestattet werden, ansonsten leidet die maximale Flugzeit darunter.

Mit 6 Antrieben fällt es einem Anfänger schwerer durch die Gegend zu fliegen als mit einem Quadrocopter. Manche Hexacopter sind nur vormontiert und müssen noch fertig gebaut werden, diesen Arbeitsaufwand sollte man neben einem hohen Kaufpreis berücksichtigen.

Vorteile

  • Hohe Schubkraft
  • Schnelle Flugmanöver möglich
  • Liegt stabiler in der Luft
  • Kann mehr Gewicht tragen als ein Quadrocopter

Nachteile

  • Benötigen größeren Akku
  • Eher für fortgeschrittene Piloten geeignet
  • Hoher Preis
  • Manche Modelle sind nur vormontiert

Octocopter

OctocopterEin Octocopter ist sehr stark und kann aufgrund seiner acht Rotoren deutlich höhere Lasten tragen. Der Schub ist sehr kraftvoll und Flugsicherheit deutlich höher als bei Tri-, Quadro-, oder Hexacoptern, da Octocopter selbst wenn 3 Rotoren gleichzeitig ausfallen, immer noch stabil in der Luft stehen.

Damit einher geht auch die erhöhte Resistenz gegenüber sehr starken Windböen.

Ein Octocopter macht sehr viel Spaß wenn man etwas Übung darin hat. Schnelle Flugmanöver und eine sehr ruhige Lage in der Luft machen den Octocopter zur Profi-Drohne.

Da diese Kopter 8 Antriebe besitzen, benötigen sie auch doppelt so viel Energie wie ein Quadrocopter. Daher ist das Gewicht des Akkus auch doppelt so hoch.

 

Vorteile

  • Octocopter können schwere Lasten transportieren
  • Widerstehen starken Windböen mühelos
  • Flexible & schnelle Flugmanöver
  • Hohe Flugsicherheit

Nachteile

  • Benötigen einen besonders großen Akku
  • Für erfahrene Piloten
  • Sehr hohe Kosten

Grob lassen sich Drohnen aber in Multi- und Quadrocopter unterscheiden. Wobei Quadrocopter in der Regel günstiger und besser für Anfänger geeignet sind.

Günstige Quadrocopter

Günstige Quadrocopter sind schon ab 50-200 € erhältlich, besitzen oftmals kleinere Abmessungen und ein schlechteres Kamerabild oder gar keine Kamera.

Für „First Person Flights“ (FPV) sind sie eher weniger geeignet. Mit kleinen Mini Drohnen lassen sich allerdings auch regelrechte Kunststücke und Stunts fliegen. Sie sind außerdem etwas robuster aufgrund ihrer kleinen Maße und geringen Gewichts.

Für hochwertige Luftaufnahmen sind sie allerdings eher weniger geeignet, allerdings sind sie perfekt um erste Flugerfahrungen zu sammeln.

Preisintensivere Quadrocopter

Mit Drohnen ab 500 € lassen sich gute Bilder und Videos aus der Vogelperspektive aufnehmen. Hierbei solltest Du darauf achten, dass die Drohne mit einer guten Kamera ausgestattet ist.

In der Regel besitzen diese Quadrocopter auch ein Gimbal System, welches die Bewegungen der Kamera in alle Richtungen ausbalanciert, sodass eine wackelfreie Aufnahme entsteht.

Hochwertige Drohnen besitzen außerdem eine Live-Bild-Übertragung zur Funkfernsteuerung. Entweder wird dort das Bild über einen integrierten Bildschirm, oder über ein mobiles Endgerät, wie zum Beispiel Smartphone oder Tablet ausgegeben.

Multicopter für Profis

Ferngesteuerte Fluggeräte für Profis, sogenannte Multicopter, kommen unter anderem in der Industrie, zur Vermessung, Landwirtschaft und für professionelle Filmaufnahmen zum Einsatz.

Preislich bewegt man sich hier zwischen 1.000 und 10.000 €.

Wie fliegt man eine Drohne?

Moderne Quadro- und Multicopter lassen sich relativ einfach steuern und fliegen. Ein integrierter Lagesensor ermittelt ständig die Lage der Drohne. Bei Gegenwind oder anderen Einflüssen, steuert sie dagegen um stabil in der Luft zu bleiben.

Steuerung

Die Drohne steuerst Du über eine Funkfernsteuerung, mittels linkem und rechtem Joystick.

Wie im Bild zu sehen:

Der linke Stick ist also für das Auf- und Absteigen, sowie der Drehbewegung um die vertikale Achse der Drohne verantwortlich. Mit dem rechten Stick steuerst Du Bewegungen auf der horizontalen Ebene, also vor-, rück- und seitwärts.

Antrieb

Für Drohnen existieren unterschiedliche Antriebskonstellationen. So gibt es zum Beispiel die H-Form, X-Form und auch die +-Form. Damit ist die Anordnung der Rotoren gemeint. X- und H-Form treten manchmal in Kombination miteinander auf und sind am besten für Flugaufnahmen geeignet, da die Rotoren sich nicht im Sichtfeld der Kamera bewegen.

Typische intelligente Flugmodi einer Drohne

Follow me

Mit Hilfe einer modernen Tracking-Technologie, verfolgt die Drohne ein vorher ausgewähltes Objekt/Ziel. Dafür greift die Drohne auf folgende Daten zurück:

  • GPS-Signal
  • Höhenmesser
  • Moderne Bilderkennung über Kamera

Die Drohne passt sich deiner Bewegungen an und folgt dir ständig. Somit kannst Du dich selbst bei Sportaktivitäten, wie zum Beispiel beim Klettern im Gebirge, beim Rad fahren oder wandern filmen. Somit hältst du deine Momente aus der Luft fest, ohne die Drohne aktiv steuern zu müssen.

Bei den meisten Drohnenmodellen wählst du dich selbst auf dem Bildschirm aus, sobald sich die Drohne im Follow Me Modus befindet, ab diesem Zeitpunkt folgt dir die Drohne. Achte hierbei darauf, dass die Einstellmöglichkeiten von Gerät zu Gerät unterschiedlich sind.

Besonders wichtig bei diesem Modus ist ein stabiles GPS-Signal!

Way Point Modus

Beim Way Point Modus werden zu Beginn Wegpunkte definiert, welche die Drohne anschließend vollkommen selbstständig abfliegt.

Ein Vorteil den dieser Modus mit sich bringt: Die Drohne fliegt die Wegpunkte sehr ruhig ab, somit entstehen garantiert wackelfreie und hochwertige Aufnahmen.

Du kannst bestimmte Strecken vorher abfliegen, die einzelnen Punkte anfliegen, jeweils speichern und der Route einen Namen zuweisen. Im Way Point Modus muss in der Regel eine bestimmte Mindesthöhe eingehalten werden. Oftmals sind das mindestens 10 Meter. Festgelegte Wegpunkte behalten ihre Flughöhe bei, wenn du sie richtig eingespeichert hast.

Sportmodus

Der Sportmodus unterscheidet sich nicht so stark vom normalen Modus. Die Drohne lässt sich lediglich deutlich schneller fliegen. Durchschnittliche Drohnen schaffen hierbei etwa maximale Geschwindigkeiten zwischen 40 und 70 km/h. Race-Drohnen schaffen auch über 100 Kilometer pro Stunde in der Spitze.

Home Point Modus

Der Home Point Modus ist ein Sicherheits-Feature, welches in vielen Modellen mittlerweile integriert ist.

Wenn ein gutes GPS Signal vorhanden ist, setzt die Drohne den Home Point automatisch, sobald Drohne und die Funkfernsteuerung aktiviert sind.

Allerdings kann der Home Point auch manuell gesetzt werden, in der Regel über die Software der Fernsteuerung oder in der App.

Point of interrest

Mit Hilfe des „point of interrest“ Modus lässt du die Drohne in einem perfekten Kreis um ein bestimmtes Objekt fliegen. Dieser Flugmodi ist sehr hilfreich um stabile, wackelfreie Luftaufnahmen während der Kreisbewegung zu machen. Manuell könnte man diesen perfekten Kreis nicht so einfach abfliegen wie es die Drohne automatisch im „point of interrest“ Modus tut.

Drohnen und Gesetze

Vor dem Kauf einer Drohne, solltest du dich mit den wichtigsten, aktuellen, gesetzlichen Vorschriften vertraut machen.

Dazu gehören unter anderem ob wo und wie weit du deine Drohne fliegen darfst.

In Deutschland allgemein verboten sind unter anderem folgende öffentliche Flächen:

  • Kaufhäuser
  • Märkte
  • Naturschutzgebiete
  • Wohngebiete
  • In der Nähe von Flughäfen
  • Über Menschenmassen
  • Millitäreinrichtungen
  • Über Energieanlagen und Industriegebäuden

Es ist außerdem verboten Bundes- und Landesbehördern zu überfliegen. Unfallstellen und Einsatzorte von Rettungskräften dürfen ebenso nicht mit der Drohne überquert werden.

Viele Länder hinken mit verschärften Gesetzen noch etwas hinterher. Allerdings solltest du dich vor dem Fliegen mit einer Drohne in einem anderen Land, trotzdem über die aktuellen Vorschriften in der jeweiligen Region im Vorfeld informieren.

Zulässiges Gewicht und Pilotenschein

Ab einem Gewicht von 250 g musst du deine Drohne kennzeichnen, dies ist Pflicht in Deutschland! Auf der Drohne müssen deine Adresse sowie Vor- und Zuname gut sichtbar geschrieben stehen.

Einen Drohnen- bzw. Pilotenschein ist nötig, sobald die Drohne ein Gesamtgewicht von 2 kg überschreitet! Dieser „Führerschein“ kostet natürlich Geld & Zeit.

Wir raten dir daher zu Quadro- und Multicoptern die weniger als insgesamt 2 kg Gewicht auf die Waage bringen.

Eine weitere Gewichtsgrenze für Drohnen liegt bei 5 kg. Wiegt ein solches Fluggerät mehr, muss eine extra Sondererlaubnis eingeholt werden. Allgemein sind höhere Gewichtsklassen ab 5 kg nämlich verboten.

Drohnen mit besonders guten Kameras

Viele Quadrocopter sind serienmäßig mit einer hochwertigen HD- und 4K Kamera ausgestattet. Sie erzeugen sehr hochwertiges Bild- und Videomaterial aus der Vogelperspektive. Gute Drohnen liegen sehr stabil in der Luft, auch bei leichtem bis mäßigem Gegenwind und besitzen ein sogenanntes Gimbal-System, an welchem die Kamera fixiert ist.

Die Aufgabe des Gimbal Systems ist es, die Kamera immer in aktuell eingestellter Position zu halten. Damit wird gewährleistet, dass die Aufnahmen wackelfrei bleiben.

In der Regel besitzen gute Drohnen eine Livebildübertragung direkt auf einen integrierten Bildschirm in der Fernsteuerung oder auf ein anderes Endgerät (Smartphone, Tablet, Laptop) auf dem eine entsprechende App installiert wurde. Mit einer solchen Drohne lassen sich FPV-Flüge durchführen, FPV steht dabei für First Person View. Du kannst dich am übertragenen Bild orientieren wo die Drohne steht, wie schnell und in welche Richtung sie fliegt. Es gibt auch Drohnen mit dazugeliefeter Brille, diese ähnelt eine Virual Reality Brille. Das Bildsignal wird dann direkt zur Brille übertragen und du bist „mittendrin“ im Fluggeschehen.

Allerdings solltest du darauf achten die Drohne nie aus dem echten Auge zu verlieren. In Deutschland ist das Drohne fliegen nur auf Sichtweite erlaubt!

Allgemeine Fragen zu Drohnen

Welche Kameras eignen sich für Drohnenflüge?

Solltest du dir einen Multi- oder Quadrocopter zulegen, den man extra bestücken kann oder muss, hast du die Qual der Wahl eine entsprechende Kamera zu suchen um die Drohne damit ausstatten zu können.

Unserer Erfahrung nach machst du mit sogenannten Action Cams nichts falsch. GoPro Kameras sind sehr häufig genutzte Cams im Drohnensektor. Sie können abmontiert und auch anderweitig für Aufnahmen genutzt werden.

Manche Drohnen können auch mit einer Spiegelreflexkamera ausgestattet werden. Sie macht zwar sehr hochwertige Bilder und besitzt eine hohe Aufnahmequalität, allerdings ist sie kaum wetterbeständig und wird einen Absturz wahrscheinlich nicht „überleben“.

Ab 500 € erhältst du schon gute Einsteigerdrohnen, welche dir gute HD-Aufnahmen liefern. Sehr beliebt sind Drohnen mit 4 k Aufnahmequalität. Erfahrungsgemäß erhältst du eine solche Drohne die nebenbei auch noch sehr gut in der Luft liegt und im Gesamtpaket eine sehr hohe Qualität vorzuweisen hat ab etwa 1000 €.

Welche Drohne ist die Richtige für mich?

Vielleicht fragst du dich welche Drohne denn nun die richtige für dich ist. Du solltest vor dem Kauf genau recherchieren. Dir sollte klar sein was die Drohne können muss. Soll sie nur stabil fliegen und die Aufnahmequalität ist dir eher nicht so wichtig?

Oder bist du Beginner? Dann empfehlen wir dir die DJI Phantom 3 Standard! Für hochwertigere Aufnahmen eignet sich allerdings auch die Typhoon Q500 4K mit integrierter 4k Kamera mit abnehmbarem Gimbal Stick.

Wie weit darf ich mit einer Drohne fliegen?

Mit deiner Drohne darfst du nur so weit fliegen solange du sie noch gut in der Luft erkennen kannst. In Drohnenforen liest man immer wieder Geschichten in denen die Piloten nach ihren Drohnen im Wald und im Gebüsch auf die Suche gehen mussten. Sobald dann auch noch das GPS Signal versagt, wird sich die Suche schnell mal ziemlich schwierig gestalten.

Wie hoch darf ich mit einer Drohne fliegen?

In Deutschland gilt seit 2017 eine maximale Flughöhe von 100 m. Das schreibt die neue Drohnenverordnung vor. Da aber viele alte Modelle auf dem Markt sind und früher eine Grenze von 120 m galt, ist diese Höhengrenze einprogrammiert. Du kannst sie auch beliebig erweitern, allerdings raten wir davon ab.

Manche Drohnen können nicht höher als etwa 6000 m aufsteigen, da ab dieser Höhe die Luft zu dünn wird und der Propellerantrieb nicht mehr genug Auftrieb erzeugen kann. Die einprogrammierten Höhengrenzen sind unterschiedlich. Manche Drohnen lassen sich im Gebirge ab einer Höhe von 2500 m nicht mehr starten.

Was macht ein Gyrosensor?

Da Drohnen ohne automatische Flugkorrektur schwer zu fliegen sind, bedarf es eines Gyrosensors, welcher die Lage des Fluggeräts inder Luft stabil hält und bei Windböen oder anderen Widerständen ausbalanciert.

Der Gyrosensor erkennt kleinste Abweichungen der Fluglage und sorgt dafür das diese dann vom Kopter automatisch korrigiert werden.

Zusätzlich wird GPS zur Flugstabilisierung genutzt. Bei sehr hochwertigen Drohnen kommt dann noch ein Vision Positioning System dazu, das diesen Effekt zusätzlich verstärkt!

Was ist ein Gimbalsystem?

Da die Drohne und somit die Kamera während des Fluges ständig ihren Neigungswinkel zur Ebene ändert, muss das Kamerabild „ausbalanciert werden“. Das geschieht mit einem sogenannten Gimbalsystem.

Es gibt mechanische, mehrachsige Gimbalsysteme und diverse Softwarelösungen. Welche Art in der Drohne verbaut ist kommt auf das jeweilige Modell an. Typisch für Parrot ist zum Beispiel ein Softwaregimbal, bei dem die Software aus der Fischaugenlinse das richtige, rechteckige Bild herausrechnet.

Bei mechanischen Gimbals wird in der Regel zwischen 2- und 3-Achsen-Gimbals unterschieden.

Diese Technik ist mittlerweile sehr ausgereift und gleicht Bewegungen der Drohne aufgrund von Flugmanövern oder Windböen zuverlässig aus, sodass das Kamerabild immer gleich bleibt.