Drohne kaufen: Darauf solltest du vor dem Drohnenkauf achten

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Die Kaufentscheidung eine Drohne zu erwerben tangiert eine ganze Reihe an persönlichen Ansprüchen die vor dem Kauf eines so teuren technischen Gerätes genau analyisert und untersucht werden sollten.

Mit unserem Kaufratgeber geben wir euch ein Tool an die Hand, mit dem ihr genauer betrachten könnt welche Parameter für einen Drohnenkauf wichtig sind.

Das für die meisten Interessenten entscheidenste Argument einer Drohne ist sicher der Preis. Jedoch gibt es auch dafür Lösungen: Viel Technik und Zubehör auch für den kleinen Geldbeutel. Auf der anderen Seite gibt es auch Drohnen die etwas mehr Kosten jedoch in Sachen Qualität unschlagbar sind.

Wir zeigen euch im folgenden Beitrag worauf es wirklich ankommt und welche Modelle dann für euch in Frage kommen.

Verschiedene Bedürfnisse, verschiedene Drohnen

Es ist für Neueinsteiger nicht immer einfach auf dem Drohnenmarkt den Überblick zu behalten.

Zwar gibt es einige große Hersteller DJI (Marktführer), Yuneec (Platz 2 nach Marktanteil), GoPro oder Hubsan die wirklich hochwertige Drohnen anbieten, jedoch gibt es auch eine Vielzahl an Marken die neu auf den Markt drängen und mit Billigwaren zu Discountpreisen den Markt überschwemmen.

Am Beginn eurer Kaufentscheidung steht die Gabelung ob ihr eine Einsteigerdrohne sucht die für wenig Geld auch mal gecrasht werden kann, oder eine höherwertige Drohne mit Kamera die fantastische Flugaufnahmen produziert. Sowohl die technische Ausstattung als auch der Preis unterscheiden sich hierbei deutlich.

Weitere Kriterien für eure Drohnenauswahl ist die Größe im zusammengeklapptem Zustand oder im Flugmodus.

Mini-Drohnen sind sowohl für den Transport als während des Fluges klein, kompakt und ziemlich stabil gebaut. Ein großer Vorteil liegt vor allem im geringen Preis.

Budget: Preis der Drohne

Drohne Kaufpreis Index

Der Preis ist für viele Käufer von euch wahrscheinlich das wichtigste Kriterium. Hierbei ist es oft schwer zu differenzieren welche Drohne denn jetzt den eigenen Ansprüchen gerecht werden könnte. Eine kurze Unterscheidung bzw. Einordnung der Drohnen soll euch dabei helfen das passende Modell zu finden.

Der Hersteller DJI bietet eine herausragende Qualität, kostet dementsprechend aber auch ein bisschen mehr. Die Kosten für einen neuen Akku können schon mal bei über 100€ bis zu 150€ liegen.

Yuneec hingegen bietet oft ein sehr günstiges Rundumpaket das einen Zusatzakku, Fernbedieung und weitere Extras (wie z.B. den Handgimbalstick des Yuneec Q500 4k) enthält. Ersatzakkus sind hier für günstige 30€ bis 40€ zu erstehen.

GoPro liefert mit seinem Drohnengerät der Karma Drohne einen Quadrokopter der definitiv in der höheren Preisklasse angesiedelt ist. Angesichts der Komptabilität mit den GoPro-Actioncams macht eine Investition hier am meisten Sinn wenn ihr bereits eine Actioncam von diesem Hersteller besitzt. Die Benutzung des Gimbal- oder Selfiesticks sind tolle Features von denen ihr beim Kauf einer GoPro-Drohne profitieren würdet.

Ein weiterer in Deutland eher noch unbekannter Drohnenhersteller ist Hubsan. Dieser Produzent verzichtet auf einen Teil der technischen Ausstattung (das Gimbalsystem!) und bietet stattdessen Drohnen zu einem günstigen Preis mit zahlreichen Funktionen an.

So besitzt die Hubsan Drohne beispielsweise einen Follow-Me-Mode, Return-to-Home Mode und weitere tolle Features für einen Preis von nur knapp 250€ (in der höchsten Ausstattung).

Die beste Drohne mit einer Videauflösung von 4k und großem Lieferumfang ist die Yuneec Q500 4k und auch unser Preis-Leistungssieger im Bereich der Drohnen mit Kamera.

Wenn du viel auf Reisen bist und deswegen eine faltbare gut transportierbare Drone brauchst und dein Budget bei knapp 1000€ liegt, dann können wir die Mavic Pro empfehlen.

Flugverhalten, Flugzeit und Reichweite

Das beste Flugverhalten findet ihr derzeit beim Hersteller DJI. Die Drohnen liegen butterweich in der Luft und sind sogar in der Lage (je nach Gewicht und Modell) Windböen zu trotzen.

Die kleinere Drohne DJI Spark liegt auf Grund des geringen Gewichtes etwas wackeliger in der Luft als vergleichbare Modelle die viel größer sind wie z.B. die Phantom 3 Standard die in der gleichen Preisklasse unterwegs ist.

Die Steuerung funktioniert einwandfrei und setzt direkt um was ihr der Drohne über die Fernbedieung mit auf den Weg gebt.

Die neueren Modelle von Yuneec machen aber ebenfalls eine tolle Figur in der Luft und bieten einen genauso tolles Fluggefühl wie der Marktführer. Der Typhoon H Hexakopter liegt auf Grund der 6 Rotorenblätter besonders entspannt in der Luft. Wenn ein Motor ausfällt, geht die Drohne nicht zu Boden da ja noch 5 weitere aktiv sind.

Typhoon H in der Luft

Der französische Hersteller Parrot bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle an, wobei uns das Fluggefühl im Bereich der fortgeschritteneren Drohnen nur von der Parrt Bepop 2 überzeugt hat. Die Parrot Disco Drohne sieht zwar toll aus und ist ein ganz neues Konzept, die Flugeigenschaften sind jedoch unserer Meinung nach nicht überragend.

Für die Flugzeit können wir ein kleines Ranking aufstellen an dem ihr euch orientieren könnt, dies jedoch nicht als fix zu betrachten ist da jeder Flug andere Umweltbedingungen mit sich bringt. Eine lange Flugzeit spricht nicht automatisch für eine gute Drohne – behaltet das im Hinterkopf!

Die Reichweite ist bei Profidrohnen eher weniger entscheidend, da diese weit über 500m fliegen können ohne das dabei die Funkverbindung abreißt. Innerhalb von Deutschland dürft ihr jedoch auf Grund der aktuellen Drohnengesetze nicht außerhalb eurer Sichtweite fliegen. Deswegen ist die Betrachtung der Distanz wie weit das Videoübertragungssignal ohne größere Probleme reicht besonders bei den günstigeren Drohnen von Relevanz.

Reichweite geordnet nach Drohnenmodellen:

Die Drohnenkamera

Drohnenkamera Phantom 3 Professionel

Wenn ihr euch dazu entschieden habt eine Drohne mit Kamera zu kaufen, dann gibt es hierbei beträchtliche Unterschiede hinsichtlich der Qualität, Funktionsweise und verwendeten Gimbalsystems.

Die Auflösung der Kamera ist sowohl für die Video- als auch Fotoproduktion entscheidend.

Hierbei gibt es folgende Formate:

  1. Full-HD: Videoauflösung mit 1920x 1080 Pixeln bei 16:9 Darstellung. Dieses bereits gute Bild kennt ihr auch von eurem Fernseher zu Hause. Die meisten Sender werden in Full-HD ausgestrahlt und liefern bereits ein tolles Bild.
  2. 2,7k-Auflösung: Videoauflösung mit 2704 x 1520 Pixeln bei 16:9 Darstellung. Die Detailtiefe in diesem Bild ist bereits besser als von Filmen die ihr von einer DVD kennt.
  3. 4k-Auflösung (auch Ultra-HD genannt): Videauflösung mit 3840 x 2160 Pixeln bei 16:9 Darstellung. Dieses Format liefert die derzeit beste Videoqualität die auf dem Markt verfügbar ist.

Wichtig ist für diese Unterscheidung außerdem noch Bildrate mit der das Video aufgenommen wird. Je nachdem wie viel Frames-per-Second (Bilder pro Sekunde) möglich sind, sieht euer Videomaterial entsprechend flüssig oder weniger flüssig aus. Unser menschliches Auge nimmt die Umgebung mit einer Bildrate von 24 Bildern pro Sekunde auf.

Dafür kann folgende Unterscheidung getroffen werden:

  1. 30 Bilder pro Sekunde: Diese Bildrate ist der Branchenstandard der Drohnenkameras und liefert gute, flüssige Aufnahmen.
  2. 60 Bilder pro Sekunde: Je nachdem welche Videoauflösung vorliegt kann dieser Parameter den Preis der Drohne stark in die Höhe treiben. 60 Bilder pro Sekunde sehen wirklich genial aus und das Bild wirkt dynamischer und lebendiger.
  3. 120 Bilder pro Sekunde: Neuere Drohnenkameras bieten diese Einstellung an um Slow-Motion-Aufnahmen zu erstellen.

Die Standardeinstellung einer guten Einsteigerdrohne mit Kamera liegt bei Full-HD und einer Bildrate von 30 Bildern pro Sekunde. Die DJI Spark erfüllt genau diese Anforderung. Wenn ihr euch die Flugaufnahmen dieser preisgünstigen Drohne anschaut, dann wird ein Großteil von euch damit bereits zufrieden sein.

Die Einsteigerdrohne DJI Phantom 3 Standard ist in der Lage 2,7k Aufnahmen zu produzieren mit einer Bildrate von 30 FPS. Die Aufnahmen sind gut, unterscheiden sich jedoch nicht sonderlich von stark von einem Film im Full-HD Format. Dies liegt an der verbauten Actioncam die an der P3 Standard hängt. Diese ist gutes Mittelmaß, bietet jedoch auch noch Luft nach oben.

Die Videoaufnahmen der DJI Mavic Pro in 2,7k sehen wirklich kinoreif aus und lassen auf jeden Fall eure Mitmenschen staunen. Die Tiefenschärfe ist wirklich brilliant und sehr detailreich. Die Mavic kann hierbei eine Bildrate von 30 FPS liefern.

Die DJI Phantom 4 Advanced besitzt eine der besten Actioncams die derzeit auf dem Markt für Drohnen verfügbar sind. Hierbei ist es möglich in 4k (Ultra-HD) mit 60 Bilder pro Sekunde aufzunehmen. Das Videomaterial sieht nicht nur unglaublich scharf und detailreich aus, sondern ist auf Grund der 60 FPS sehr flüssig anzusehen. Besonders schnelle Richtungswechsel oder bewegte Objekte können dabei gut eingefangen werden.

120 FPS können meist nur im Format von Full-HD produziert werden. Das Bild sieht damit extrem flüssig aus und die Wirklichkeit bzw. aufgenommene Umgebung wirkt manchmal wie in einem Ego-Shooter oder Computerspiel.

Ein besonderes Highlight in der Drohnenwelt ist die 360° drehbare Kamera die am Typhoon H befestigt ist. Diese kann in alle Richtungen bewegt werden und bietet damit einen Rundumblick der zur Zeit ein Alleinstellungsmerkmal darstellt.

Gimbalsystem

Innerhalb der Drohnenfamilie gibt es im wesentlichen 3 unterschiedliche Gimbal-Systeme:

  1. Mechanischer Gimbal
  2. Software-Gimbalsystem
  3. Verbaute Kamera ohne Gimbal und ohne Software zur Bildstabilisierung

Ein mechanisches Gimbalsystem ist in allen DJI-Drohnen und bei einigen Yuneec Drohnen verbaut.

DJI Phantom 4 Advanced mit mechanischem Gimbal

Dieses System sorgt dafür das die Kamera während des kompletten Fluges gerade gehalten wird. Wenn die Actioncam sich frei umher bewegen könnte, wären die Flugaufnahmen nur halb so gut weil das Bild etwas zitterigu und verwackelt wäre.

Diese Art der Bildstabilisierung sorgt unserer Erfahrung nach für die besten Videoaufnahmen. Egal ob der Quadrokopter sich nach vorn, rückwärts oder seitwärts bewegt, das Bild bleibt immer ruckelfrei. Folgende von uns getestete Kopter besitzen ein mechanisches Gimbalsystem:

Das Softwaregimbalsystem errechnet mit einer installierten hochkomplexen Software der Drohne alle wichtigen Bilddaten, um anschließend ein wackelfreies Bild als Ausgabe an das angeschlossene Endgerät (Handy, Tablet oder Fernbedieung) zu liefern.

Je nachdem wie ausgereift die Software ist können dabei ebenfalls tolle Videoaufnahmen entstehen. Dennoch sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass bei schnellen Richtungswechseln oder bewegten Objekten manchmal die Software nicht „hinterherkommt“ und es zu einem schwarzen Rand oder Überschneidungen der Videosequenz kommen kann.

Auf Grund der fortschrittlichen Entwicklung aller Drohnen ist dies jedoch nur äußerst selten der Fall.

Einen Vorteil bietet jedoch diese Art der Drohnen trotzdem: Da es keinen freihängenden Gimbal gibt der stabil gehalten werden muss, sind solche Drohnen auch weniger anfällig für große Beschädigungen bei einem Crash. Außerdem ist der Preis dieser Drohnen oft etwas geringer.

 

Wir fanden es wirklich unglaublich wie oft und welche Art von Stürzen z.B die Parrot Bepop 2 ausgehalten hat. Selbstverständlich kommt es hierbei auch auf die Materialqualität und die Marke an.

Diese Drohnen verfügen über ein Softwaregimbalsystem:

Wir haben auch Quadrokpoter getestet die zwar eine Kamera besitzten, jedoch über kein Gimbalsystem oder -software.

Die einzige Stabiliserung des Bildes kommt durch den Flug der Drohne selbst. Wenn es also sehr windig ist und die Drohne entsprechend unruhig fliegt dann ist auch das Bild entsprechend verwackelt.

Der Vorteil dieser Drohne ist der oft niedrige Preis. Wenn ihr Anfänger seid und einfach mal eine Drohne mit Kamera ausprobieren möchtet, dann seid ihr hier an der richtigen Adresse.

Wenn ihr jedoch vor habt hochwertige Videoaufnahmen zu produzieren, dann kommen diese Drohnen für euch nicht in Frage.

Diese Drohnen besitzen weder Gimbalsystem noch Gimbalsoftware:

Drohnenzubehör und Erweiterungen

Für besonders anspruchsvolle Drohnenpiloten ist die Frage nach einer möglichen Erweiterung der Drohne manchmal wichtiger als das K.O.-Kriterium des Preises.

Folgende mögliche Erweiterungen gibt es derzeit für Drohnen:

  • Mobiles Landgestelle auf dem die Drohne Starten und Landen kann (sehr nützlich auf unebenem Untergrund)
  • Zusatzakku und -propeller (gerade für Profipiloten die länger fliegen müssen um tolle Filmaufnahmen zu produzieren sehr wichtig!)
  • Drohnenplakette –> Der Name und Anschrift sowie Kontaktdetails müssen seit dem 01.10.2017 auf einer Plakette die feuerfest ist an der Drohne angebracht sein.
  • Controllererweiterungen wie z.B. eine Halterung für das Tablet an der Mavic Pro Fernbedienung oder einen Signalverstärker für eine höhere Reichweite der Videoübertragung
  • Trage- / Transporttasche
  • Möglichkeit der Abmontage der Kamera und/oder das Anbringen einer anderen für die Drohne vorgesehenen Kamera. Bei einigen Modellen von Yuneec kann die Kamera ohne großen Aufwand abmontiert werden und an einem Handgibal genutzt werden. Das erspart zusätzliche Kosten und ist zudem sehr praktisch.
  • Sowohl DJI als auch GoPro bieten Drohnen an, die eine universelle Kamerahalterung montiert haben an die verschiedene Actioncams passen und nicht nur die für das Modell eigens vorgesehen Cam.
  • FPV-Anbindung bzw. die Möglichkeit der Steuerung der Drohne mit Hilfe einer virtuellen Brille

Das Drohnefliegen mit dem Einsatz einer FPV-Brille ist wahrlich der Eintritt in eine andere Dimension, da ihr nicht mehr durch das auf eurem Endgerät befindliche Display die Drohne steuert, sondern ihr befindet euch direkt im Cockpit und seid der Kapitän eures unbemannten Flugobjektes.

Zu beachten ist hierbei allem voran, das ihr nie alleine fliegen dürft wenn ihr eine solche Brille nutzt da ihr die Umgebung nicht im Blick habt. Weitere Informationen dazu findet ihr in unserem Beitrag über die Drohnenverordnung.

Die Bildübetragung funktioniert meist auf einem Auflösungsniveau von 720p oder 1080p also Full-HD.

Im Bereich der FPV-Drohnen gibt es große qualitative Unterschiede sodass hierbei eine besonders fundierte Recherche notwendig ist.

Folgende von uns getestete Drohnen bieten die Möglichkeit eines FPV-Fluges:

Die Parrot Bepop 2 liefert ein sehr gutes stabiles Übertragungssignal bei Nutzung der FPV-Brille. Das Softwaregimbalsystem sorgt außerdem für ein ruckelfreies Bild.

Wenn ihr eine FPV-Brille für Drohnen nutzt die kein stabilisiertes Bild haben durch ein Gimbalsystem oder eine Software, dann könnt ihr euch wahrscheinlich das Ergebnis vorstellen: Ihr fliegt in einem sehr wackeligen Flugzeug das auf Grund der Unruhe eher schwer zu fliegen ist.

FPV-Brillen machen für eine Drohne, aus unserer Sicht, also nur Sinn wenn das Bild während des kompletten Fluges stabilisert ist.

Fazit zum Drohnenkauf

Wie ihr an Hand unserer Ausführungen gesehen habt, gibt es unglaublich viele Kaufkriterien die bei einem Drohnenkauf beachtet werden müssen. Oft ist es nicht möglich direkt nach der ersten Recherche eine Kaufentscheidung zu treffen mit der Ihr langfristig glücklich seid.

Deswegen ist es sehr ratsam all unsere Drohnentestberichte sehr genau zu studieren, da es vor allem auf die kleinen Details ankommt die euch später das Fliegen vereinfachen/versüßen können.

Um euch dennoch einen kurzen Überblick zu verschaffen welche Modelle wir persönlich am besten finden und welches Bedrüfnis die Drohnen hierbei erfüllen, soll die kurze Zusammenfassung dienen.

Für alle Drohnenpiloten denen ein etwas größeres Budget zur Verfügung steht und eine All-in-One Drohne haben möchten die nicht nur klein und handlich ist, sondern auch 4k Aufnahmen, eine Zoom-Funktion und tolles Flugerlebnis bietet, die sind mit DJI Mavic Pro sehr gut bedient. DJI vereint in diesem Modell die Vorteile aller Phantom 3 und Phantom 4 Modelle zu einem tollen Preis!

DJI hat mit der Spark ein Modell auf den Markt gebracht das erschwinglich ist für knapp 600€ und mit einer Gestensteuerung daherkommt. Dieses innovative Feature ist vor allem für Piloten interessant die während des Filmdrehs eine freie Hand haben wollen und coole Videofunktionen nutzen wollen. Speziell für Anfänger die noch nicht genau wissen wie die Kamera am besten für eine tolle Aufnahme gedreht werden soll, einen genaueren Blick wert.

Wenn ihr sehr hohe Ansprüche an die Technik, das Flugverhalten, Akkulaufzeit, Sicherheit und Sensoren habt und der Preis für euch keine übergeordnete Rolle spielt, dann ist die Phantom 4 Advanced definitiv das richtige Modell für euch. Die Kamera bringt eine Auflösung von 4k und 60 FPS mit und ist damit Branchenspitze. Weiterhin ist eine Flugzeit von 27 Minuten und allen nur erdenlichen Sicherheitsfeatures (z.B. eine Hinderniserkennung nach vorn und nach Unten) implementiert. Intelligente Flugmodi mit denen ihr kinoreife Aufnahmen produzieren könnt runden die High-End-Drohne ab.

Der Typhoon Q500 4K ist der Preis-Leistungssieger für bereits anspruchsvollere Piloten der nicht nur eine sehr gut 4k-Kamera mit sich bringt, sondern auch einen üppigen Lieferumfang der ein Handgimbal, zweiten Akku und einen großen Transportkoffer sowie eine Fernbedienung mit ingetriertem Display umfasst. Der Preis liegt derzeit bei knappp 700€ und ist damit für die gelieferte Qualität und den Umfang des Drohnenpakets unschlagbar!

Die Hubsan Drohne bringt für einen Preis von knapp 250€ sehr viel technische Features mit die ihr sonst nirgendwo auf dem Markt zu diesem Preis findet. Sowohl ein Follow-Me-Modus, Return-to-Home Mode als auch eine gute Flugzeit haben uns bei dieser Einsteigerdrohne überzeugt. Einziges Manko hierbei ist das es keine Bildstabilisierung gibt. Dennoch können wir für Einsteigerpiloten dieses Modell wärmstens empfehlen.

Wenn du eine Drohne mit FPV-Brille fliegen willst zu einem unschlagbaren Preis, dann solltest du dir die Parrot Bepop 2 mal genauer ansehen. Nicht nur die FPV-Brille macht Spaß, sondern auch die Gewissheit das diese Drohne den einen oder andern Sturz auf Grund des Kunstfasercarbons ohne größere Schäden übersteht.

Wenn ihr noch gar keine Flugeerfahrung habt und auch keine Drohne mit einer tollen Kamera braucht, dann könnt ihr entweder die Parrot Mambo oder die Parrot Airborne testen. Diese sind bereits für unter 100€ zu haben und überleben auch den einen oder anderen Sturz. Wenn ihr Indoor-Fliegen möchtet sind genau das die richtigen Modelle für euch!

Wir hoffen das wir euch ein wenig Licht ins Dunkeln bringen konnten und ihr jetzt ein Stück mehr darüber Bescheid wisst worauf es beim Drohne kaufen / Quadrokopter kaufen ankommt.

Falls wir ein Thema eurer Meinung nach nicht behandelt haben, schreibt es uns gern in die Kommentare wir erweitern dann unseren Bericht für euch.

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