DJI Mavic Air Testbericht: Reichweite, Flugzeit, Filmqualität und Preisvergleich

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Spaßfaktor
Flugverhalten
Materialqualität
Aufnahmequalität
Preis-Leistung
Gesamtbewertung 4,8/5

Die DJI Mavic Air ist der neue Quadrokopter des Branchenprimus DJI. Die mit Technik bis unter die Zähne bewaffnete High-Tech Drohne soll die neue Wunderdrohne am Kopterhimmel sein.

Eine noch bessere Kamera als die Mavic Pro und neue Flugmodi sollen diesen Kopter zur besten Drohne aller Zeiten machen. Wir haben die Mavic Air auf Herz und Nieren getestet und zeigen euch, was ihr von der Drohne in der Praxis erwarten könnt.

Hier könnt ihr unser Testvideo anschauen:

>> Weitere Informationen und Preise <<

Mavic Air: Der Quadrcopter im Überblick

Sinnlogisch reiht sich der jüngste Quadcopter von DJI, der unter dem Arbeitstitel als Mavic Air entwickelt worden ist, in das bisherige Produktprogramm des Unternehmens ein.

Der Quadcopter wurde am 23. Januar des Jahres 2018 in New York der Öffentlichkeit präsentiert und natürlich eingehend vorgestellt.

Mavic Air Flug im Haus

Aufgrund der Techniklastigkeit der zahlreichen Vorgängerprodukte von DJI, sind die mit dem neuesten Quadcopter Mavic Air verbundenen Hoffnungen des Publikums natürlich ganz besonders hoch gesteckt.

DJI äußerte, dass der Quadcopter Mavic Air insbesondere die beiden im Produktportfolio bereits vorzufindenden Drohnen Spark und Mavic Pro technisch ergänzen soll.

Spark repräsentiert den leichtgewichtigsten und zudem auch nochgünstigsten einzustufenden Quadcopter des Unternehmens, welcher sogar via Smartphone des Besitzers durch die Lüfte dirigiert werden kann.

DJI Spark im Test

Mavic Pro ist ein portabler Kamera-Quadcopter mit einklappbaren Rotorarmen, akzeptabler verlängerter Flugdauer und vergleichsweise geringen Rotor- und Antriebsgeräuschen im Betriebsmodus.

Soviel zur Einordnung von Mavic Air ins bestehende Produktprogramm von DJI. Was können die Kunden aus aller Welt nun jedoch von diesem neuen und als innovativ geltenden Quadcopter alles erwarten?

Die Portabilität

Jeder, de sich heute eine Drohne zulegt, achtet dabei aus den unterschiedlichsten Gründen heraus auf eine entsprechend hohe Portabilität. Dies hat jeweils ganz unterschiedliche Gründe.

Einerseits hat nämlich der Gesetzgeber bekanntermaßen für Drohnen ab einem Gesamtgewicht von insgesamt 2 kg den sogenannten Drohnenführerschein allgemein verbindlich vorgeschrieben, andererseits nimmt mit wachsenden Ausmaßen und Gewicht des Fluggewichts die Möglichkeit, es problemlos transportieren und praktisch überall einsetzen zu können, drastisch ab.

Gerade auch das chinesische Unternehmen DJI hat sich daher seit seiner Gründung im Jahre 2006 ganz explizit dem Grundsatz verschrieben, die Portabilität seiner Drohnen und Fluggeräte möglichst zu optimieren und damit letztendlich auch für eine angemessene Usability zu sorgen.

War bereits schon das Vorgängermodell vom Mavic Air, der im Jahre 2016 der Öffentlichkeit präsentierte Mavic Pro, durch eine ansprechende Portabilität charakterisiert und gekennzeichnet, so wurde dieses entscheidende und in den Augen er Piloten ganz wesentliche Produktmerkmal beim neuesten Produkt, beim Mavic Air, noch einmal ganz entscheidend verbessert und optimiert.

Das Fluggerät verfügt nämlich nicht mehr über die berühmten einklappbaren Rotorarme (diese sind starr verbaut worden). Lediglich die Ausleger sind klapp- und faltbar. Das gesamte Fluggerät ist allerdings dann auch nur moderate 430g schwer. Damit übertrifft es das leichteste und günstigste Fluggerät aus der Produktion von DJI, den Spark, um gerade einmal 130 g.

Der Mavic Air ist bequem falt- und klappbar und somit auch leicht zu transportieren. In den englischsprachigen Produktbeschreibungen, die zeitgleich mit der initialen Präsentation des Mavic Air in New York zu Beginn des Jahres 2018 auf den Markt geworfen worden, wird das Produkt dann noch zusätzlich mit dem Claim „Smart Capture“ ausgezeichnet.

Besonders alle Outdoor-Anwender werden diese nochmals gesteigerte Usability beim Mavic Air ganz zweifellos sehr zu schätzen wissen und sie natürlich entsprechend honorieren.

Das Gewicht vom Mavic Pro, dem Vorgängermodell von DJI, wurde beim Mavic Air um sage und schreibe ganze 313 g unterschritten. Mit seinen geringeren Abmessungen stellt der Mavic Air damit gegenüber dem Vorgängermodell Mavic Pro einen zusätzlichen Gewinn im Handling und in der Transporteignung dar.

Hinsichtlich der Abmessungen vom Mavic Air wird die Transporteignung und insgesamt sehr gute Portabilität dann noch einmal unterstrichen. Im zusammen gefalteten Zustand ist de Mavic Air nämlich lediglich insgesamt 169 mm lang und ganze 89 mm breit sowie nur 53 mm hoch.

Im direkten Größenvergleich mit dem Galaxy Note 3 fällt auf, dass die Drohne im zusammengeklappten Zustand genauso groß ist wie das Handy. Die Mavic passt also auch in jede Jackentasche oder in einen kleinen Rucksack.

Neben der Phantom 3 Pro wird das ganze Ausmaß des Minimalismus deutlich. Nicht nur die Breite der Drohne, sondern auch die Höhe ist viel geringer. Ein absolutes Leichtgewicht randvoll mit aktuellster High-End Technik.

Ein relativ kompaktes, windschnittiges und zudem auch noch mit Technik beladenes leichtes und gut zu handhabendes Fluggerät zu bauen: Dies war ganz klar die erkennbare Intention von DJI bei der Entwicklung und der Produktion vom Mavic Air.

In der Gesamtschau lässt sich feststellen, dass dies dem Unternehmen bestens gelungen ist.

Die verbaute Drohnenkamera: Foto- und Videoqualität

Die Kamera des Mavic Air ist aus meiner Sicht das beste an der ganzen Drohne. Nicht nur die erhöhte Bitrate, sondern auch die höhere Schärfe, Detailtreue und Kontrastfreudigkeit haben mich komplett überzeugt. Nachfolgend erkläre ich euch alle Parameter im Detail.

Eindrucksvolle 32-GP-Sphären-Panoramabilder können nämlich dank der verbauten und um 3 Achsen schwenkbaren 4 K-Kamera durch den Piloten vom Boden aus aufgenommen werden.

Das 3 Achsen-Gimbalsystem arbeitet sauber und zuverlässig. Wir haben bis jetzt noch keinen einzigen Wackler in einem Video von uns finden können. Die Kamera ist etwas tiefer im Gehäuse verbaut (im Vergleich zum Mavic Pro), sodass dies der Bildstabilisierung zu Gute kommt.

Der mögliche Neigungswinkel des Gimbals liegt zwischen -100 bis + 22°. Weiterhin kann zwischen -12° bis + 12° geschwenkt werden. Die kontrollierte Winkelgenauigkeit liegt bei ±0,005°.

Die Bitrate für den Mavic Air wird seitens DJI auf 100 Mbps beziffert. Die Mavic Pro zum Vergleich war mit einer Bitrate von 60 Mbps ausgestattet.

Der Unterschied ist bei Videoaufnahmen wirklich enorm und deutlich zu sehen. Die Filmaufnahmen wirken nicht nur dynamischer und lebendiger, sondern die Bildschärfe und Detailtreue hat sich deutlich zur Mavic Pro erhöht.

Normales Einzelbild der Mavic Air unbearbeitet

Dies gilt sowohl bei lichtstarken als auch lichtschwachen Filmverhältnissen. Wie ihr im Testvideo deutlich erkennen konntet, sind bewegte Aufnahmen eines Flusses, eines Autos oder eines anderen bewegten Objektes viel dynamischer und wirken einfach fantastisch.

Wer mit dem Mavic Air Standbilder generieren möchte, der kann dies in den beiden geläufigen und durch die meisten Bildbearbeitungsprogramme gut und auch völlig problemlos zu verarbeitenden Formaten JPEG oder alternativ im RAW Format.

Im RAW-Format können die Bilder anschließend bearbeitet werden, sodass auch anspruchsvolle Fotografen das maximale aus ihren Bildern rausholen können. Ich nutze Adobe Photoshop CC um Bilder zu bearbeiten und Magix Video Pro X für die Videobearbeitung.

Der Detailreichtum der mit der Drohne generierbaren Bilder ist dank der bereits erwähnten 100 Mbps erstaunlich hoch. HDR-Fotos stellen demzufolge für den kleinen, leisen und leichten Quadrocopter auch keinerlei Problem oder eine Herausforderung dar.

Die Mavic Air bringt eine ganze Reihe an intelligenten Fotomodi mit. Dazu zählen ganz normal klassische Einzelaufnahmen, Serienaufnahmen, Belichtungsreihen sowie Internvall und Panoramafotos. Für die Panoramareihe können 3×1, 3×3, 3×7 oder 3×8 Aufnahmen ausgewählt werden.

Die generierbaren 120 Bilder pro Sekunde gestatten es dem Mavic Air außerdem, coole Slow-Motion Aufnahmen zu generieren. Das sieht besonders bei sonst schnellen ruckartigen Bewegungen richtig gut aus.

Eine weitere Verbesserung dürfte für ambitionierte Hobbypiloten und Luftbildfotografen auch schon allein die erfreuliche Tatsache darstellen, dass der Mavic Air zur Luftbildfotografie und zur Luftbildvideografie genutzt und eingesetzt werden kann, ohne dass es dazu eines externen Speichermediums bedarf.

Für das Filmen oder Fotografieren ganz ohne zusätzliche Speicherkarte besitzt das moderne Fluggerät nämlich einen internen Speicher von insgesamt 8 GB. Mit 8GB können ungefähr 10 Minuten Videos im Format Ultra HD (4k) aufgenommen werden.

Wem diese Kapazität nicht ausreicht, der kann sie problemlos um weitere 128 GB in Gestalt von Micro SD erweitern.

Hierbei ist wichtig, dass die SD-Karten hohe Datenraten unterstützen, da ansonsten das Video nicht auf der SD-Karte, sondern auf dem internen Speicher abgelegt wird. Dies passiert jedoch nur, wenn die eingeführte SD Card zu alt oder nicht kompatibel ist.

Folgende Videoauflösungen werden unterstützt (ich nenne hierbei immer die maximal verfügbaren Bilder pro Sekunde):

  • Ultra-HD (3840×2160) 30FPS
  • 2,7k (2720×1530) 60 FPS
  • Full-HD (1920×1080) 120 FPS
  • HD (1280×720) 120 FPS

Für das Videoformat kann entweder MP4 oder MOV (h.264/MPEG-4 AVC) genutzt werden.

Der Sensor der Kamera ist ein 1/2.3‘‘ CMOS Sensor mit effektiv 12 Megapixeln. Das Objektiv besitzt ein Sichtfeld von 85°. Die Blende ist eine f/2.8 und der Aufnahmebereich liegt bei 0,5m bis ∞.

Flugsicherheit und Steuerung

Auch aus der Sicht des bundesdeutschen Gesetzgebers spielen beim Flugverhalten solcher unbemannten Fluggeräte, wie Drohnen zur Luftbildfotografie und zur Luftbildvideografie sie nun einmal darstellen, Sicherheit, Steuerung und Flugverhalten stets eine ganz herausragend wichtige und somit letztendlich auch elementare Rolle.

Entwickelt und konzipiert wurde zur Anwendung und Nutzung in der kleinen Kameradrohne Mavic Air durch den chinesischen Hersteller DJI außerdem eigens auch das sogenannte Obstacle Avoidance System.

Dieses versetzt die kleine Drohne dann unabhängig vom das Gerät jeweils steuernden Piloten oder Nutzer dazu in die Lage, Gegenstände oder auch Hindernisse eigenständig erkennen zu können, die möglicherweise während des Fluges durch die Luft unvermittelt auftauchen.

Mehr noch: Gegenstände oder Hindernisse beim Flug der Drohne durch die Luft werden nicht nur automatisch durch das Fluggerät erkannt und registriert.

Ein weiteres technisches System, welches im Mavic Air durch DJI verbaut und zum Einsatz gebracht worden ist, nennt sich nämlich Advanced Pilot Assistance Systems oder kurz und bündig auch APAS.

Dieses Assistenz-System für den Piloten gestattet es der Drohne, einem einmal während des Fluges durch die Luft erkanntem Hindernis automatisch auszuweichen oder bei Bedarf auch den Flug entsprechend stoppen zu können.

Die Hinderniserkennung funktioniert in der Praxis wirklich gut, sowohl vorwärts als auch rückwärts. Dennoch gilt: Nur im Ernstfall darauf verlassen und am besten immer alles mit der Fernsteuerung lösen.

Hindernissensoren vorn Mavic Air

Die bereits genannten aufgeführten visuellen Sensoren, die sich an der Vorder- und Rückseite, aber auch an der Unterseite der kleinen Drohne Mavic Air befinden, gestatten aber noch einiges mehr.

Basierend auf dieser insgesamt recht eindrucksvollen und zudem auch noch hoch modernen Technik des chinesischen Herstellers DJI wäre rein theoretisch und letztendlich dann auch praktisch bei Bedarf auch eine Steuerung des gesamten Fluggerätes über Gesten seines Piloten möglich.

Standardmäßig sollte der Mavic Air nach der Spezifikation des Produzenten jedoch über einen Flugcontroller mit abnehmbaren Joysticks gesteuert und durch die Lüfte dirigiert werden.

Die Fernsteuerung der Drohne soll eine Reichweite von bis zu 4km haben. Wir haben einen Reichweitentest gemacht und wie ihr im Testvideo sehen könnt, konnten wir knapp 830m schaffen, danach ist das Bildübertragungssignal abgebrochen.

Reichweitentest 830m Mavic Air

Außerdem hat die Drohne den automatischen Heimflug eingeleitet (=Return-to-Home) um genau an dem Startpunkt, den die Drohne vorher per GPS gespeichert hat, wieder zu landen. Das hat alles reibungslos und wirklich toll funktioniert.

Im Vergleich zur Mavic Pro, konnte die Mavic Air mehrere Male hintereinander, auf 10cm genau, am Startpunkt wieder zum Stehen kommen.

Da wir in Deutschland eh nur innerhalb unserer Sichtweite (meistens entspricht das einer Entfernung von 200 bis 300m) fliegen dürfen, entfällt die Alternativensuche nach einer größeren Entfernung für den Großteil der Piloten.

Für alle Drohnenpiloten die eine größere Distanz fliegen wollen, können die automatische Kanalauswahl der App deaktivieren und selbst einen Kanal auswählen. Auf dem Kanalindex kann dann ein anderer Kanal ausgewählt werden.

Der Kanal 1 bis 13 ist die 2.4G Frequenz und 149 bis 165 die 5,8G Frequenz. Außerdem ist zu erkennen wie stark der Kanal bereits genutzt wird. Hierbei sollte natürlich ein Kanal ausgewählt werden, der weniger stark frequentiert ist.

In unserem Beispiel würde sich Kanal 149 oder 157 anbieten um störungsfrei zu fliegen. Die Auswahl des 5.8G Kanals ist rechtskonform innerhalb der EU.

Die Fernsteuerung besitzt außerdem kein Display mehr, dass meiner Meinung nach sowieso überflüssig war. Die Air wird per GO App geflogen, sodass alle wichtigen Parameter dort eingesehen werden können.

Gestensteuerung der Mavic Air

Die Mavic Air lässt sich genauso wie die DJI Spark mit Gesten steuern. Wie im Mavic Airtestvideo gezeigt, funktioniert diese sehr genau, prompt und zuverlässig, ist jedoch mehr eine Spielerei als das diese wirklich nützlich ist.

Gesternsteuerung Mavic Air Test

Hierbei gibt es mehrere verschiedene Befehle. Wenn die Hand einfach frontal auf die Sensoren der Mavic Air an der Schnauze gerichtet sind, kann durch horizontale und vertikale Bewegungen die Drohne gesteuert werden.

In diesem Fall folgt die Drohne einfach der ausgestreckten Hand.

Durch Auseinanderziehen der Hände entfernt sich die Drohne von uns. Durch Zusammenziehen kommt die Drohne zu uns zurück.

Durch ein Peacezeichen erhält die Drohne den Befehl ein Foto zu machen. Anschließend dauert es einige Sekunden bis das Foto tatsächlich geschossen wird. Diese Zeitverzögerng wurde eingebaut, damit sich der Fotograf entsprechend in Position begeben kann.

created by dji camera

Natürlich kann über die Gestensteuerung ein Video gestartet und gestoppt werden.

Die Drohne kann gestartet oder gelandet werden durch das bloße Zeigen der glatten Handfläche wenn die Drohne auf dem Boden steht zum starten oder wenn diese Landen soll wenn sie noch in ca. 0,5m Höhe steht.

Die Drohne kann auch aus der glatten Hand starten und Landen, jedoch rät DJI ganz klar davon ab. Dennoch funktioniert es per Gestensteuerung.

Die Flugleistungen der Mavic Air

Insgesamt sind auch die Flugleistungen der kleinen und leisen Kameradrohne aus der Volksrepublik China gut dazu geeignet, um den Hobbypiloten überall auf der Welt zu beeindrucken und von dieser Technik zu überzeugen.

Dies ist dem chinesischen Hersteller DJI ja schon beim Vorgängermodell des Mavic Air in überzeugender Art und Weise gelungen.

Schon vom windschnittigen Design her wirkt der Mavic Air so, als repräsentiere er ein extrem leistungsstarkes und dann obendrein auch noch ultra-schnelles modernes unbenanntes Fluggerät.

Mavic Air Flug Erfahrungen

Robuster Kunststoff und nicht zuletzt auch ultra-leichtes gebürstetes Aluminium sind die dominierenden Materialien an der Außenhülle vom Mavic Air, die nicht nur Stabilität, sondern auch eine entsprechend hohe Gewichtsersparnis ermöglichen.

Damit auch Landungen im unübersichtlichen Outdoor-Umfeld schadlos für das Fluggerät überstanden werden können, verfügt es über Landebeine, die ein- und auch wieder ausgeklappt werden können.

iere Flugzeit des Mavic Air wird dann durch den chinesischen Hersteller DJI mit insgesamt jeweils 21 Minuten angegeben. Dies entspricht einer Reichweite (FCC) von insgesamt jeweils maximal 4 Kilometern für das Fluggerät.

Geschwindigkeitstest Mavic Air bei gutem Wetter

Wir konnten in der Praxis eine Flugzeit von effektiv 16 Minuten erreichen. Je nach Beanspruchung der Drohne kann diese Zeit jedoch variieren. Damit das Flugerlebnis nicht bereits nach 16 Minuten vorbei ist, bietet DJI ein Fly-More-Kombo Paket an, dass zwei zusätzliche Akkus beinhaltet.

Falls ihr die Mavic Air kaufen wollt, dann würde ich euch empfehlen direkt dieses Paket zu erwerben. Damit spart ihr euch den kleineren Ärger wenn ihr bereits nach einem mal Fliegen an einem schönen Ort die Drohne wieder an die Ladestation packen müsst.

Mavic Air in der Luft Windtest mit FLugzeug im Hintergrund

An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass ihr nur originale Akkus von DJI kaufen solltet, da ansonsten nicht sichergestellt ist, dass diese auch einwandfrei funktionieren.
Ein Arbeitskollege hat sich einen NoName-Akku bestellt für den halben Preis.

Der Akkumulator hat auch ca. 2 Monate lang seinen Dienst getan, jedoch ging danach bei einem ganz normalen Flug die Drohne in Flammen auf, weil der nicht originale Akku explodiert ist. Dieses Szenario muss nicht eintreten, jedoch wollte ich euch davor warnen.

Auch die Flugstabilität des Gerätes konnte im Test vollstens überzeugen. Wie von DJI gewohnt, steht die Drohne wie angemeißelt in der Luft, auch bei größeren und stärkeren Windböen. Dennoch ist es ratsam bei stärkerem Wind die Mavic Air nicht in die Luft zu bewegen.

Beim Mavic Air wurde seitens des Produzenten nämlich auf die bis dahin genutzte und verwendete sogenannte Ocu-Synch-Technik zugunsten einer starren Vorfokussierung der Flugzeit verzichtet. Die Drohne nutzt das GPS und

Flugmodi des DJI Mavic Air

Die Mavic Air bringt eine ganze Reihe an unterschiedlichen Flugmodi mit. Darunter ist auch ein neuer Modi der mir ganz besonders gut gefällt, der Asteroid Modus. Wie ein Bild davon aussieht, habt ihr bereits im Testvideo gesehen.

Nachfolgend erkläre ich die wichtigsten Modi kurz und die Quickshotmodi etwas ausführlicher. Die Mavic verfügt über die aktuellsten technischen Innovationen die DJI gerade in ihre Drohnen gepackt hat.

Der ActiveTrack Modus ist dafür geeignet ein oder mehrere Objekte zu verfolgen.

Wie im Testvideo gezeigt, kann euch die Drohne folgen, ohne dass ihr dabei die Fernsteuerung mitschleppen müsst. Die Drohne wurde so programmiert, dass sie das von euch festgelegte Objekt stur verfolgt.

In diesem Modus funktionieren alle Sensoren, sodass die Drohne selbstständig Hindernisse erkennt und diese auch bei zu Nahekommen umfliegt. Dennoch ist hierbei Vorsicht geboten, da die Hindernisse ausreichend sichtbare Konturen aufweisen müssen.

In meinem Test hat die Drohne aber sogar feinste Äste an Bäumen erkannt und ist diesen ausgewichen (d.h. jedoch nicht, dass es in eurem Fall genauso ist!).

Flugmodi Active Track im Test Drohne kurz vor einem Baum

Im Modus Stativ (bei der Mavic Pro hieß dieser Modus Tripod), reduziert die Drohne ihre Geschwindigkeit drastisch und fliegt nur noch etwa 4km/h schnell. Dieser Modus soll für Videoaufnahmen im Innenraum oder tief am Boden geeignet sein.

Die Sensoren funktionieren ganz normal wie gewohnt. Der effektive Bremsweg beträgt nicht mal ein Meter, sodass die Sicherheit in diesem Modus sehr hoc ist.

Im Cinematic Modus ist die Geschwindigkeit der Mavic Air ebenfalls gedrosselt und der Bremsweg geringer. Die Sensoren arbeiten ebenfalls normal.

Besonders an diesem Modus ist, dass die Kameraführung sehr geschmeidig ist und abrupte Bremsvorgänge bewusst automatisch langsamer ausgeführt werden.

Filmausschnitt im TapFly Modus Test

Auch schnelle Richtungswechsel werden im Praxisfall ausbalanciert, damit zu 100% sichergestellt ist, dass das Bild ruckelfrei und absolut Kino reif aufgenommen wird.

Da wir bereits über genug Flugerfahrung besitzen, haben wir diesen Modi eher wenig genutzt. Dennoch kann dieser für Fluganfänger interessant sein.

Der Modus TapFly kann dazu genutzt werden um der Drohnen auf dem Handydisplay einen Weg einzuzeichnen, den die Drohne anschließend mit einer festgelegten Geschwindigkeit abfliegt.

Dies mutet fast ein wenig wie Zauberei ein, funktioniert in der Praxis aber wirklich gut und zuverlässig.

Die Sensoren arbeiten normal und weichen Hindernissen im Ernstfall aus. Die Geschwindigkeit kann in der App variabel eingestellt werden.

Mavic Air Test Hinderniserkennung

Auf großflächigen Flugabschnitten kann TapFly eine große Erleichterung darstellen. Speziell wenn man während des Flugvorganges die Kamera individuell bedienen möchte.

Den Point of Interest Modus kennen wir bereits von der Phantom 3 Serie. In diesem Modus bewegt sich die Drohne um einen vorher festgelegten Startpunkt und umkreist das Objekt.

Die Geschwindigkeit, die Richtung und die Länge des Radius kann dabei in der DJI GO App festgelegt werden.

Dieser Modus eignet sich vor allem wenn ihr einen Aussichtspunkt habt wie z.B. einen Turm, eine Kirche oder ein Plateau das ihr Umkreisen wollt.

Ich war in Korsika im Urlaub und habe dort einen alten Wachturm, der noch aus der alten Zeit Frankreichs stammt, mit diesem Modus umkreist. Dabei war die POI-Funktion wirklich hilfreich.

Drohnie

Im Dronie Quickshotmodi fliegt die Drohne in einem von euch festgelegten Winkel nach hinten und gleichzeitig nach oben weg. Die Air entfernt sich also laut den von euch festgelegten Parametern in einer variabel einstellbaren Geschwindigkeit.

Damit können sehr spektakuläre Aufnahmen produziert werden. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass ausreichend Platz nach hinten und nach oben vorhanden sein muss, damit die Drohne auch weit genug fliegen kann.

Hierbei ist eine Auflösung in Ultra-HD möglich.

Kreisen

Wie der Name schon sagt, kreist die Drohne in diesem Modus um einen festgelegten Punkt. Das kann entweder ein Objekt eurer Wahl sein oder aber ihr selbst.

In der App könnt ihr den Radius, die Richtung und die Geschwindigkeit festlegen. Hierbei ist allerdings Vorsicht geboten, da die Mavic Air keine seitliche Hinderniserkennung an Board hat, wie z.B. die Phantom 4 Pro.

Hierbei ist eine Auflösung in Ultra-HD möglich.

Helix

In diesem Modus dreht sich die Mavic um einen festgelegten Punkt. Dabei steigt die Drohne in der Höhe auf und vergrößert nach und nach ihren Flugradius.

Mit diesem Modi haben wir im Urlaub sehr geile Flugaufnahmen produziert. Wenn ihr z.B. auf einem Aussichtsturm steht, dann eignet sich dieser Quickshotmodi perfekt um eine tolle Aufnahme zu machen.

In der DJI Go App können ebenfalls Geschwindigkeit, Richtung und Startpunkt festgelegt werden.

Hierbei ist eine Auflösung in Ultra-HD möglich.

Rocket

Im Rocket Modus fliegt die Drohne senkrecht wie eine Rakete nach oben und nimmt eine spektakuläre Videoaufnahme von oben auf.

In der App kann wieder eingestellt werden bis zu welcher Höhe die Drohne steigen soll. Außerdem kann die Geschwindigkeit eingegeben werden.

Hierbei ist eine Auflösung in Ultra-HD möglich.

Boomerang

Der Flugmodi Boomerang lässt die Drohne den Weg eines Boomerangs fliegen. Die Route sieht dabei genau so aus als wenn ihr einen Boomerang loswerfen würdet und dieser an genau die gleiche Stelle zurückkommt wo dieser gestartet ist.

In der Praxis sehen die Aufnahmen wirklich außergewöhnlich aus und werden eure Partner begeistern, so viel ist sicher.

In der App könnt ihr den Radius als auch die Geschwindigkeit einstellen.

Hierbei ist eine Auflösung in Ultra-HD möglich.

Asteroid

Der Asteroidmodus ist der spektakulärste Flugmodus den die DJI Mavic Air zu bieten hat. Hierbei nimmt die Drohne einen Rundumaufnahme auf und berechnet anschließend eine sehr schick anzusehende runde „Welt“.

Wie ihr im Testvideo bereits gesehen habt, könnt ihr damit definitiv jeden in eurer Familie beeindrucken.

Die Umgebung kann einer Auflösung von Full-HD (1920×1080) aufgenommen werden. Leider bietet DJI für diese Funktion keine höhere Auflösung an.

Dennoch ist Asteroid mein neuer Lieblingsmodus den ich mittlerweile fast überall einsetze, weil dadurch selbst der langweiligste Marktplatz sehr cool aussieht.

Fazit zum Mavic Air

Vielen Hobbypiloten gilt die neueste Kameradrohne Mavic Air aus der Produktion des chinesischen Herstellers DJI als das beste vergleichbare Produkt überhaupt, welches derzeit auf dem Markt angeboten wird. Hierzu tragen die Sicherheitstechnik, die hohe Portabilität, die eindrucksvolle Cam und nicht zuletzt natürlich auch der Preis bei.

Die DJI Mavic Air kann derzeit sehr günstig bei Amazon gekauft werden.

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