DJI Mavic 3 und Cine Test: Foto, Video, Reichweite, Preisvergleich

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Die DJI Mavic 3 Pro ist das Nachfolgemodell der Mavic 2 Pro und wird in verschiedenen Versionen mit unterschiedlichen technischen Eigenschaften angeboten.

Das „Basismodell“ der Mavic 3 Pro kostet 2.099€ und in der Fly More Kombo Version 2.799€ und ist damit deutlich teurer als der kleine Bruder. Im Fly More Kombo Paket sind drei Akkus enthalten, eine Ladestation und sechs Ersatz-Propeller Sets statt nur drei.

Obendrauf kommt noch ein Set mit vier ND-Filder, welche die Belichtungszeit um den Faktor 4, 8, 16 und 32 verlängern können. Perfekt also um die optimale Verschlusszeit bei zu hellem Tageslicht zu finden.

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Die Cinematic Version besitzt insgesamt 1 TB internen Speicher und trägt damit eine kleine externe Festplatte durch die Luft. Des Weiteren gibt es ein spezielles neues System, durch das Daten unglaublich schnell auf den Laptop oder PC übertragen werden können.

Foto und Videoqualität

Die Mavic 3 Pro überzeugt vor allem in der doppelten Kamera. Die Hauptkamera bestzt einen 20 Megapixel Sensor im „4/3 Zoll Format“, mit dem 5,1K-Videos in Apple ProRes 422 HQ mit bis zu 50 Frames per Second (Bilder pro Sekunde) aufgenommen werden können. Die Blende beträgt f/2.8 – f/11 und bringt ein 84-Grad-Sichtfeld mit.

Darüber hinaus gibt es eine sekundäre 12 MP Telepixel Kamera mit einem 1/2 Zoll Sensor und einer f/4.4 Blinde mit einem Sichtfeld von 15 Grad. Diese Kamera nimmt Videos in 4k30FPS auf, jedoch wird dabei kein Pro-Re unterstützt.

Die Videoqualität ist überragend und die Nachbearbeitungsmöglichkeiten sind für anspruchsvolle Videofilmer mehr als zufriedenstellend. Vor allem Videos im neuen 5,1K (5120×2700/50fps) Format sehen gestochen scharf aus und der Dynamikumfang ist wirklich beeindruckend.

Des weiteren können dank der Möglichkeit 4k/120fps aufzunehmen aus den Videos coole Slow-Motionaufnahmen produziert werden. Damit setzt die Mavic 3 im Bereich der Consumerdrohnen neue Maßstäbe.

Mavic 3 Pro Kamera

Ein Mekka also für anspruchsvolle Filmer. Alle Videos werden durch den verbauten mechanischen 3-Achsen-Gimbal stabilisiert, egal ob du die Drohne im Sportmodus fliegst oder im langsamen Cinematicmodus. Die maximale Videobitrate liegt bei 200 Mbps und markiert damit einen neuen Meilenstein in der Serie der Mavic Pro Serie. Das Vorgängermodell brachte es hierbei auf 100 Mbps.

Fotos werden mit einern maximalen Auflösung von 5.280px x 3.956 Pixel aufgenommen und können sowohl im JPG als auch im DNG-Raw Format abgespeichert werden. Anspruchsvolle Fotografen können also auch hinterher das maximale aus den Bilder rausholen. Hier ein paar Shots mit der nagelneuen Mavic 3 Pro:

Aufgrund des großen Sensors der Hauptkamera sind auch Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen ein Kinderspiel und Rauschen ist dabei vergeblich zu suchen.

Reichweite, Flugzeit und Hinderniserkennung

Wie immer müssen wir uns in Deutschland an die lokalen Gesetze halten und dürfen die Drohne maximal auf Sichtweite fliegen. Die Signalübertragung ist überragend und die Verbindung zu jedem Zeitpunkt stabil. Wir konnten bis zu einer Reichweite von 5km keinerlei Beeinträchtiung feststellen. DJI gibt die Reichweite mit über 15km an.

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Die Flugzeit liegt bei einem Akku bei knapp 40 Minuten und ist damit ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zum Vorgänger (28 Minuten). Ich empfehle euch auf jeden Fall das Fly More Combo Paket zu kaufen, damit  kommt ihr auf eine effektive Flugzeit von mehr als 120 Minuten.

Durch die etwas schweren Akkus kommt die Drohne auf ein Gewicht von knapp 900g und könnte damit für eine Drohnenpiloten unbrauchbar sein, weil diese dann in die Kategorie C2 eingeordnet wird. Was das genau bedeutet kannst du hier nachlesen.

Natürlich bringt auch die DJI Mavic 3 Pro wieder Hinderniserkennungssensoren mit nach allen Richtungen. Diese sind jetzt weiter nach außen gerichtet, sodass Objekte jetzt noch besser erkannt werden und sogar dünnste Äste von Bäumen auch bei schlechten Lichtverhältnissen erkannt und umflogen werden. Bis jetzt haben wir es noch nicht geschafft die Drohne zu crashen.

Intelligente Flugfunktionen und Flugeigenschaften

Selbstredend gibt es auch bei der Mavic 3 Pro wieder eine ganze Palette smarter Flugmodis die bei einer professionellen Drohne nicht fehlen dürfen.

Dazu zählen unter anderem:

· Drohnie

· Rocket

· Boomerang

· Helix

· Mastershots

Wie immer funktionieren alle Flugmodis perfekt und sind bis ins letzte Detail ausgereift. DJI lässt an dieser Stelle keine Wünsche offen.

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Die Flugeigenschaften sind, wie von einer DJI Drohne gewohnt, überragend. Egal ob bei Regen, Schnee oder starkem Wind – die Mavic 3 Pro steht wie angemeißelt in der Luft. Das GPS, Galilei und das chinesische System BeiDou sorgen für eine stabile Position.

Sobald der Akku leer ist kommt die Drohne automatisch zum Startpunkt zurück. Selbstverständlich kann die Return-to-Home-Funktion auch manuell über die App oder die Fernsteuerung eingeleitet werden. In der App ist ebenfalls ersichtlich wie viel Akku die Drohne noch hat und wie viel Flugzeit noch verflogen werden kann, bis die Drohne zum Startpunkt zurückkehren muss.

Die Mavic 3 Pro ist ebenfalls wieder mit dem Smart Controller kompatibel, sodass Drohnenpiloten auch in den Genuss einer smarten Fernsteuerung kommen. Die Videoübertragung auf die Fernsteuerung findet im bereits bekannten Full-HD Format mit 30 oder 60 Bildern pro Sekunden statt.

Die App läuft einwandfrei und das Bild ist nie eingefroren, solang wir mit dem Quadkopter innerhalb der in Deutschland zulässigen Sichtweiten fliegen.

Fazit zur DJI Mavic 3 Pro

DJI hat mit der neuen Wunderdrohne die Messlatte für die Konkurrenz verdammt hochgelegt. Jedoch hat Qualität auch seinen Preis. Wir sind davon überzeugt, dass die Drohne zu den besten professionellen Consumerdrohnen auf dem Markt gehört, jedoch ist fraglich ob der Ottonormalverbraucher den vergleichsweise hohen Preis von über 2.000€ zu zahlen bereit ist.

Alle Profis können auf jeden Fall bedenkenlos zuschlagen und erhalten eine High-End Drohne die keine Wünsche offen lässt. Für Freizeitpiloten könnte aber auch eine DJI Air 2S ausreichen, die ebenfalls eine Videoaufnahme in 5,4k Format ermöglicht und über jede Menge technische Finessen verfügt.

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